Angeln mit Wobblern – Die besten Tipps und Tricks

Hier möchte ich euch kurz und kompakt alle Tipps zum richtigen Angeln mit Wobblern geben und einen möglichst vollständigen Guide erstellen. Dafür habe ich zunächst allgemeine Tipps und Basiswissen zum Angeln mit Wobblern zusammengestellt, um anschließend darauf einzugehen, wie man am besten mit Wobblern auf unsere Raubfische wie Hecht, Zander, Barsche oder Forellen angelt.

Was sind Wobbler ?

Wobbler sind aus Holz, meist sogar Balsaholz oder aus Kunststoff gegossene Fischimitate mit oder ohne Tauchschaufel. Dabei senden sie Signale in Form von Druckwellen durch die Tauchschaufel und ihrer Bewegung aus und reizen die Raubfische. Manche Wobbler senden auch Schallwellen durch eingebaute Rasseln oder Stahlkugeln aus. Natürlich sind auch optische Reize durch reflektierende Materialien und der schöne Lauf der Wobbler wichtig.

Mit Wobblern oder englisch „Crankbaits“ lassen sich schnell große Wasserflächen nach Fischen absuchen. Wobbler haben einige Vorteile gegenüber Blinkern, Spinnern und Gummifischen: Man spricht von verblinkerten aber nicht von verwobblerten Gewässern, denn Wobbler fangen oft noch da, wo andere Köder nicht mehr ziehen. Kein Köder imitiert so gut einen Beutefisch höchstens Gummifische mit realistischen Dekors können da noch mithalten.

Wobbler sinken entweder oder sie schwimmen und können 10 cm Tauchtiefe bis 10m haben, damit lässt sich eine große Wassersäule abfischen. Außerdem kann man schwimmende Wobbler einfach vor Hindernissen aufsteigen lassen und auch die Tauchschaufel schützt vor vielen Hängern, das macht kein Gummifisch nach. Man kann Wobbler auch einfach konstant über Grund führen ohne Pausen, wie beim Gummifisch, einlegen zu müssen.

Letztendlich hat man mit einem flach laufenden Wobbler eigentlich nie Hänger und das ist auch gut so, denn gute Wobbler gehen leider schnell ins Geld.

Es gibt Wobbler die einteilig, zweiteilig oder mehrteilig sind. Mehrteilige Wobbler laufen schön schlangenförmig produzieren dabei aber auch weniger Druckwellen, während Einteilige Wobbler nicht ganz so schön laufen, aber dafür mehr Druck ausüben, was das Seitenlinienorgan der Fische mehr anspricht.

 Die Tauchschaufel

Wobbler mit und ohne Tauchschaufel
Vom Tiefläufer bis zum Oberflächenköder: Wobbler und Stickbaits können in allen Wasserschichten fangen
Wobbler ohne Tauchschaufel
Es braucht nicht zwangsweise eine Tauchschaufel

Die Tauchschaufel bestimmt wie tief oder flach ein Wobbler oder Swimbait läuft. je größer und flacher die Tauchschaufel, desto tiefer läuft er auch, je kleiner und steiler die Tauchschaufel, desto flacher läuft der Wobbler. Der Wobbler sollte also der Gewässertiefe angepasst sein. Im Zweifelsfall nehme ich eher flachlaufende Modelle.

Extra Tipp: wem seine Wobbler nicht tief genug laufen, der kann einfach Bleischrote oder andere Bleie vorschalten. Ein ausreichender Abstand zum Köder sollte aber eingehalten werden, um keine Scheuchwirkung zu haben.

  • Es gibt Wobbler ohne Tauchschaufel die meist oberflächennah und mit Schlägen in die Schnur geführt werden. Weiterhin gibt es solche, wie im Bild unten links, die einfach eingekurbelt werden und auch ohne Tauchschaufel auf Tiefe kommen.
  • Dann der Standartwobbler mit kleinerer Tauchschaufel. Solche Wobbler laufen meist weniger aggressiv und oberflächennah bis maximal 2m
  • Breite und große Tauchschaufeln sorgen für Tiefe und deutlich aggressiverem Lauf
  • Wobbler mit einer L förmigen Tauchschaufel laufen meist aggressiver und sind beim Schleppfischen beliebt

Wobblerformen

Lapu lapu auf Wobbler gefangen auf den Philippinen
Schlanke Wobbler sind am Meer oft top!

Es gibt zur richtigen Wobblerform eine einfache Grundregel die immer gilt und die ist es die natürliche Beute nachzuahmen. Sind viele Lauben im Wasser lohnt es sich auf schlanke Minnows zurückzugreifen. Die Raubfische haben oft ein Beuteschema und da muss unser Wobbler reinpassen. Trotzdem muss die ganz exakte Form und Farbe nicht perfekt sein, aber die Richtung sollte stimmen.

Wobbler tunen

Wenn Wobbler nicht richtig laufen, kann dies verschiedene Ursachen haben. Hier möchte ich euch zeigen wie man nicht laufende Wobbler wieder auf Kurs bringt. Oft sind die Ösen verbogen, an denen man den Wobbler ans Vorfach anbindet oder einhängt.

Läuft der Wobbler immer nach links: Einfach die Öse mit einer Zange sanft nach rechts biegen und umgekehrt. Hat der Wobbler einen Rechtsdrall, einfach mit der Zange nachhelfen und die Öse nach links biegen.

Läuft der Wobbler zu schwach schwänzelnd oder zu stark kann man die Öse nach oben oder unten verbiegen und auch so den Lauf verändern.

Beim Umrüsten von Drillingen auf entweder andere Drillinge oder Einzelhaken ist unbedingt zu beachten, dass die Gewichte der Haken ähnlich sind, da es sonst sein kann, dass der Wobbler einfach nicht mehr richtig läuft. Größere Wobbler verzeihen da mehr Gewichtsunterschied als kleinere. Beim Wechseln von Drillingen auf Einzelhaken sollten die Hakenschenkel Längen von Einzelhaken denen der Drillinge ähnlich sein. Man kann mit schwereren oder leichteren Haken auch Wobbler zum Schweben bringen (Suspender) oder eben zum sinken oder sogar zum auftreiben bringen.

Top Wobbler: Meine Empfehlungen

Für meine Lieblingswobbler habe ich hier einen Beitrag erstellt. Das sind vor allem jahrelang bewährte Wobbler, die sich nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Anglern bewiesen haben.

 

Die Richtige Wobblerfarbe auswählen

Wobbler mit Schockfarben
Schockfarben sorgen für Aufmerksamkeit bei Dunkelheit oder trüben Wasser.

Die Farb- bzw. Dekor-Wahl gestaltet sich bei dem riesigen Angebot an Wobblern recht schwierig. Allgemein gilt die Regel, dass bei klarem Wasser eher natürliche Farben, wie braun, grün oder silber fangen. Sehr natürliche Dekors, wie bei dem sind dann auch immer eine gute Wahl.  Bei trüben Wasser sind dagegen dann Schockfarben wie gelb, rot und Neonfarben angesagt auch das klassische Firetiger Muster gehört dazu. Es schadet trotzdem nicht die natürlich Beute bei der Farbwahl zu berücksichtigen und bei einem Grundel vorkommen dann auch braun-töne zu verwenden. Bei bedecktem Himmel oder nachts sind Wobbler mit dunklem oder schwarzem Bauch besonders gut, da sie sich besser vom Himmel abheben und die meisten Raubfische stets nach oben schauen.

Man darf aber auch nicht vergessen: Fische sehen nicht wie wir Menschen. Manche Fischarten haben ein stark erweitertes Farbsehen und können auch ultraviolettes Licht und Farben wahrnehmen. Dafür gibt es mittlerweile viele Wobbler die diese Eigenschaft nutzen und entsprechende Farbmischungen haben.

 

Rasseln im Wobbler

Für Rasseln gilt ähnliches wie für die Farbwahl jedoch nicht ganz so extrem. Bei trübem Wasser können sie den Fischen helfen unseren Köder zu orten. An überfischten Gewässern haben stark rasselnde Wobbler oft eher eine Scheuchwirkung und sollten weniger gefischt werden.

Wobbler mit Rasselkugeln
Beim einholen des Wobblers kommen die Kugeln in den vorderen Bereich des Kunstköders.
Wobbler mit Kugeln im Schwanzbereich
Beim Wurf legen sich die Kugeln in den Schwanzbereich und erlauben somit bessere Würfe.

Wobbler richtig werfen

Beim Werfen mit normalen einteiligen Wobblern gibt es keine Besonderheiten. Wer aber versucht mehrteilige Wobbler zu werfen wird feststellen das sich die Drillinge immer wieder in der Schnur verfangen und die mehrfach geteilten Wobbler einfach nicht so weit fliegen. Die Lösung des Problems ist oft den Wobbler vor dem auftreffen aufs Wasser zu strecken indem man von Hand vorsichtig in die Schnur greift, um den Wurf abzubremsen. Noch einfacher ist das ganze mit einer Baitcaster Rolle. Durch den permanenten Kontakt der Spule mit dem Wobbler bleibt der Wobbler automatisch beim Wurf gestreckt und flattert nicht wild umher. Dies ist einer der Gründe, wieso Baitcaster in den USA so beliebt sind.

Führungsstile

Es gibt verschiedene Angeltechniken mit Wobblern. Dabei gibt es das einfache Einkurbeln auch cranken genannt bis hin zu raffinierteren Methoden und Techniken wie Poppern, Jerken und Twitchen. Allgemein kann man Wobbler so schnell oder langsam führen wie er noch richtig läuft und für die Zielfischart interesannt bleibt. Das kann bei Zandern im Fluss schon sehr langsam sein, während es Forellen eher schnell mögen. Die Einholgeschwindigkeit zu variieren ist auf jeden Fall immer eine gute Idee und leichte Zupfer mit der Rute schaden mit Sicherheit nicht.

Twitchen

Twitchen nennt man das mehrfache schlagen der Rute in die leicht lockere Schnur um den Wobbler mit schnellen Sprüngen von einer auf die andere Seite springen zu lassen. Dabei eignen sich vor allem Suspenderwobbler, welche in den kurzen Pause auf der Stelle stehen bleiben und so die Imitation eines verletzten und in Panik geratenen Fischchens perfekt machen.

Jerken

Jerken geht ähnlich wie Twitchen nur das man die Schläge in die Schnur meist deutlich langsamer macht. Jerkbaits haben keine Tauchschaufel und müssen fast komplett mit der Rute und Rolle zum Leben animiert werden. Große Jerkbaits für Hechte und co. sind sehr schwer und sollten aufgrund der hohen Rollenbelastung am besten mit den stabileren Baitcastern oder Multirollen geworfen werden. Mit einer starken Stationärrolle z. B den meisten Penn Rollen geht es natürlich auch.

Cranken

Cranken bezeichnet das einfache einholen von Wobblern. Natürlich kann und sollte man manchmal die Einholgeschwindigkeit variieren und auch mal kurze spin stops also Einholstops einlegen. Manchmal mögen die Fische aber auch sehr langsam und monoton eingeholte Wobbler.

Ruteneigenschaften und die richtige Angelrute für das Wobblerangeln


Angelruten haben drei Eigenschaften die oft verwechselt oder durcheinander geworfen werden die Begriffe Rutenstärke, Rutenaktion und Rückstellgeschwindigkeit, weshalb ich diese hier erklären möchte. Wer bescheid, weiß kann etwas runter scrollen. Die Rutenstärke geht von L für leicht oder sogar UL für ultraleicht über medium M bis hin zur XH also einer Xtra Heavy Rute. Die Rutenstärke englisch Rod Power genannt bestimmt welche Schnur und welche Ködergröße ich mit meiner Rute werfen kann. Hier wählt man also entsprechend der Wobblergröße und der Zielfischart aus. Eine L oder UL Rute ist für das Angeln mit sehr leichten Ködern von meist 2-15 Gramm gedacht und für das Fischen auf kleine Raubfische wie Forellen oder Barsche. Gerade das UL fischen auf Barsche erfreut sich in letzter Zeit steigender Beliebtheit.

Eine Auswahl an guten Ruten zum Wobblerangeln findest du hier >>

Die Rutenaktion und bestimmt wie weit sich die Rute unter Belastung von der Spitze her biegen lässt es gibt drei Grundtypen:

Parabolisch: Die Rute biegt sich unter Belastung bis fast in den Griff hinein

Semiparabolisch: Die Rute biegt sich unter Belastung bis etwa zur hälfte

Spitzenaktion: Die Rute biegt sich bis maximal im ersten Drittel unter Belastung

Die Rückstellgeschwindigkeit bestimmt wie schnell sich unsere Rute nach Belastung wieder in die Ausgangsposition begibt. Dies wird auch als „geschwindigkeit“ bezeichnet und auch hier gibt es wieder verschiedene Grundtypen die sich noch feiner aufteilen lassen. Die Rückstellgeschwindigkeit geht von Xtra fast bis hin zu slow. Bei sehr schnellen Ruten stellt sich die Rutenspitze extrem schnell wieder auf, während bei langsamen „slow action“ Angelruten es eine zeit braucht, bis die Rute wieder gerade ist. Der englische Begriff slow action sagt uns schon das hier Verwechslungsgefahr mit der Rutenaktion besteht.

Die Rute zum Wobblern

Eine gute Spinnrute zum normalen Wobblerfischen ist weniger teuer und kompliziert zu finden als Gummifischruten, denn in der Regel ist eine moderate bis schnelle Rückstellgeschwindigkeit was meist auch mit einer Semiparabolischen bis Spitzenaktion verbunden werden kann optimal. Mit einer weicheren Rute spüre ich auch, ob der Köder läuft und ob er eventuell Kraut eingesammelt hat. Die Rutenstärke orientiert sich nach Ködergröße und Gewicht aber auch nach der Größe der Tauchschaufel. Ist die Tauchschaufel sehr groß übt das auch großen Druck auf die Rute aus und diese sollte etwas kräftiger gebaut sein.

Anders sieht es aus, wenn es um Ruten für Topwater Ködern geht also auf der Wasseroberfläche laufenden Ködern, die im zick zack (walk the dog) oder gar Poppern geht. Für Stickbaits langt noch eine weichere Spitzenaktion, während es für eine Popperrute fast nicht knallhart genug sein kann.

Die Richtige Schnur für das Wobblerangeln

Die Schnur bestimmt auch die Tauchtiefe. Je dicker die Schnur, desto flacher läuft der Wobbler. Will man also tief fischen, dann empfiehlt sich eine möglichst dünne Schnur. Aus diesem Grund wähle ich auch geflochtene Schnüre für das Angeln mit Wobblern. Für Oberflächenköder die geschlagen werden ist eine monofile angelschnur auch eher ungeeignet, da hier der halbe schlag in der Pufferwirkung der monofilen Schnur verschwindet. Durch den engeren Kontakt bei geflochtenen Schnüren zum Köder bemerkt man auch besser, ob der Wobbler läuft oder Kraut eingesammelt hat. Die einzige Ausnahme bei der monofile Schnüre überlegen sind, ist das Spinnfischen auf Forellen im Bach, oder bei anderen flachen und gut sichtigen Gewässern. Hier greife ich gerne auf monofile Schnur zurück. Wichtig ist auch immer die Schnurstärke an Hindernisse im Wasser anzupassen, will ich nah an Seerosenfeldern angeln oder angel dort sogar mit Oberflächenködern muss ich eine stärkere Schnur verwenden.

Der richtige Knoten für das Wobblerangeln

Der Knoten beziehungsweise die Verbindung von Vorfach zum Köder kann entweder ein Rapala Knoten sein oder ein Snap Einhänger. Alles andere sorgt für schlechteren Köderlauf. Snaps verwende ich auch nur bei Wobblern, die dies zulassen, das sind meist längere Wobbler mit 5-7cm  und aufwärts. Wer kleine Miniwobbler an einem Snap führt der wird feststellen, dass der Wobbler eventuell gar nicht läuft. Das Zusatzgewicht stört den Köderlauf zu sehr.

Tipps zum Wobblerangeln auf unsere Raubfische

Wobblerangeln auf Hecht

Hechte lassen sich gerade im Frühjahr und nach der Schonzeit sehr gut mit flachlaufenden Wobblern im Flachwasser fangen. Aber auch im Sommer lassen sich mit tieflaufenden Wobblern Hechte gut aus ihren Verstecken wie umgestürzte Bäume oder Seerosenfelder locken. Das beste Dekor auf Hechte sind Hechtdekors oder aber dunkelgrüne. Denn selbst wenn der Hecht keinen Hunger hat so reizt ihn die Anwesenheit eines Rivalen sehr und er wird ihn verbeißen wollen. Andere gute Dekors orientieren sich an den natürlichen Futterfischen. An den Voralpenseen und großen Talsperren sind das vor allem Maränen / Felchen aber auch Barschdekors sind meist nie falsch. Die Ködergrößen Orientieren sich auch an den derzeitigen Futterfischen mit 8-20 cm Crankbaits oder Swimbaits macht man aber nie etwas falsch.

Wobblerangeln auf Barsch

Auch Barsche lassen sich gut gezielt mit Wobblern beangeln, dabei mögen Flussbarsche vor allem im Sommer gerne sehr aktiv geführte Wobbler. Besonders gut sind nun Twitchbaits, die meistens als suspender daherkommen also in einholpausen einfach auf der Stelle schweben. Im Frühjahr und Herbst stehen die Barsche oft etwas tiefer da sind dann Tieflaufende Wobbler angesagt. Mit Wobblern lassen sich vor allem sehr gut die Barsche suchen, denn diese ziehen oft  als Schwarm umher und müssen erst gefunden werden. Großbarsche stehen oft etwas abseits unter dem Schwarm oder haben in manchen fällen Verstecke zum Beispiel unter Bootsanlegern, Stegen, Bäumen und Wurzeln im Wasser. Ist ein Schwarm gefunden kann auch mit Gummifischen oder Twistern weitergeangelt werden.

Es können auch selektiv Großbarsche mit Wobblern gefangen werden, in dem man mit größeren 8cm + Wobblern angelt. Die meisten Barschwobbler sind sehr leicht, daher sollten auch leichte Ruten Verwendung finden. 5-15 gramm Wurfgewicht sind ausreichend. Meine Empfehlungen für Wobblerruten finden sie Hier

Wobblerangeln auf Zander

auch Zander lassen sich abends und nachts sehr gut mit Wobblern fangen. Dazu eignen sich 7-12 cm lange, schlanke flach laufende Modelle, die sehr langsam geführt werden. Denn Zander sind vor allem in der Dunkelheit aktiv und gehen dann aktiv rauben, im Gegensatz zum Tag, an dem sie oft ruhig am Grund dösen. Zander sind Schwarmfische und ziehen in kleinen Trupps umher, wo einer ist sind oft auch mehrere. Somit lohnt sich ein versuch im flachen Wasser oder an Spundwänden, da Zander ihre Beute im Trupp dagegen drücken und sie so einkesseln. Manchmal kann man sogar die Kleinfische aus dem Wasser springen sehen, wer nun seinen Wobbler in der Nähe platziert hat fast eine Bissgarantie. Suchen sie sich flache Stellen An Flüssen wie dem Rhein, Elbe und anderen Strömen können sie entweder parallel 2-3m zur Steinpackung fischen oder sie werfen den Köder immer wieder in die Kehrströmung. Am liebsten suche ich mir einen Platz, der beides hat also einen Auslauf zu einem Baggersee oder Altwasser und werfe abwechselnd ins Flache und in die Kehrströmung, um wirklich so langsam wie der Wobbler noch läuft einzuholen. Die Strömungsgeschwindigkeit muss dabei natürlich beachtet werden.

Weiterhin lassen sich auch Wolfsbarsche Mittelmeer und in der Nordsee auf die gleiche Weise fangen, denn ihr Verhalten ähnelt denen von Zandern stark. Ein langsamer und monotoner Führungsstil ist hier top. Die Bisse kommen bei beiden Fischarten hart.

Auch für Zander habe ich meine Lieblingswobbler in einer top 5 Liste zusammengefasst >>

Ruten zum Angeln mit Wobblern auf Zander finden sie Hier einen Vergleich in allen Preisklassen.

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