Okuma Alaris im Test am Bach

Mit kleinen Wobblern ging es an Bach und See.

Die Okuma Alaris Spin ist eine neue Spinnruten Serie, der US amerikanischen Marke. Ich habe mir die kleinste Version der Rute, die Ultra light mit 1,8 m und einem Wurfgewicht von 2-7 gramm zugelegt. Okuma ist als Hersteller günstiger Ruten und Rollen bekannt, so sind die Longbow Rollen bekannt dafür ein super Preis/Leistungsverhältnis zu haben. Generell ist Okuma aber deutlich besser im Ausland vertreten, als hier dabei haben mir bisher alle Rollen und Ruten von Okuma durchaus gut gefallen. Auch eine 30lbs Bootsrute habe ich noch ungetestet hier rumliegen, welche mir durchaus gefällt. Also bin ich zuversichtlich in den Test gegangen, was sich leider nicht ganz gelohnt hat.

 

Erster Eindruck und Eigenschaften

Die Spitze meiner Ultra light Rute ist etwas dicker als erwartet und insgesammt wirkt die Rute etwas billig. Der Korkgriff ist zwar schön, aber das Material des Rollenhalters ist nichts tolles, hier werden auch kleine Verarbeitungsunschönheiten sichtbar, wie kleine Plastikreste von der Herstellung. Klar eine Hersteller kann am meisten beim Rollenhalter und den Ringen sparen. Für mich ist es auch etwas unverständlich, wieso man durchgängig zweisteg Ringe an einer UL Rute anbringt. Klar bei den schweren Modelen der Serien mag das total sinn ergeben aber nicht an einer UL Rute. Die Steckverbindungen und Ringwicklungen sind völlig in Ordnung hier bin ich zufrieden auch eine Hakenöse hat die Rute, das finde ich gut. Auch die Rutenringe sind gut gewickelt und in einer Flucht.

Ganz klar der Blank ist an sich dünner als die Aussparungen am Griff.

Ein weiteres Feature ist der Rollenhalter, welcher direkten Blankkontakt geben soll. Entweder ist der Blank aber an dem Griffteil verdickt oder Okuma erzählt hier was vom Pferd. Klar hab ich durch die Aussparung mehr Blankkontakt aber so direkt, wie bei den Skeletor Rollengriffen ist das nicht.

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Der schwabbeltest zeigt ein leichtes nachschwabbeln, besonders schnell ist die Rute nicht aber auch keine totale schwabbelrute. Muss sie für meinen Einsatzzweck aber auch nicht sein. Unter starker Belastung biegt sich die Rute bis in den Griff. Ansonsten ist sie aber eher semi parabolisch und biegt sich bis zur Mitte. Für mein Vorhaben, das Angeln auf Forellen am Bach ist das ok.

In der Praxis

Am Bach mit der Okuma Alaris ging es auf Forellen.

Ich hatte die Rute nun einige Male mit am Bach und auch am kleinen See dabei und war von ihrem Wurfeigenschaften etwas enttäuscht, da mit ihr präzises Werfen doch etwas schwer fällt. Klar leichte Köder werfen sich schon einigermaßen, doch wirklich UL sieht anders aus.

Zwei Gramm Köder wirft meine Rute durchaus ok wirklich gut werfen sich aber erst 4-5 Gramm schwere Köder nach oben hin wirft die Rute noch 12 g schwere Wobbler und Blinker ohne das man das Gefühl von Überlastung hat. Das Reelle Wurfgewicht sind also eher 4-15 Gramm. Fische gingen mir noch nicht auf die Rute daher kann ich nichts zu den Drilleigenschaften sagen.

Fazit

Ein paar Schönheitsfehler, die man bei dem Preis aber verschmerzen kann hat die Rute. Für ein endgültiges Fazit muss ich aber noch ein paar Fische drillen. Insgesamt finde ich die Rute bisher Ok für den schmalen Taler sie ist durchaus fischbar. Für gelegentliches Forellenangeln am Bach scheint mir die Rute aber in Ordnung zu sein. Für 10-20€ mehr erhält man dann aber deutlich mehr Rute zum Beispiel bei der Balzer Magna Magic Lure, auch die Roy Fisher XS hat mir auf Forellen besser gefallen. Ein weiterer Rutenring und ein höherwertiger Rollenhalter hätte der Rute gut gestanden.

 

 

 

Okuma Alaris Spin

5.5

Preis Leistung

6.5/10

Verarbeitung

4.5/10

Praxis

5.5/10

Pros

  • Günstig
  • Korkgriff
  • Hakenhalter
  • Robust

Cons

  • Rollenhalter Material
  • Wurfgewichtsangabe

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